Dostoevskij

Bobbi Gibb und Kathrine Switzer

1967 durften Frauen bei Wettkämpfen nur bei Kurzstrecken bis 800 m bzw. Langstrecken bis 2,4 km teilnehmen. Kathrine Switzer lief halblegal mit (angemeldet MIT Startnummer, aber eben als Frau, was verboten war). Man hatte die Befürchtung, Frauen könnte "beim Laufen die Gebärmutter herausfallen". Eine andere Frau, Bobbi Gibb, lief bereits 1966 den Boston Marathon, war 1967 sogar 1 Stunde schneller als Switzer, startete aber ohne offizielle Startnummer. 1968 rannen bereits 5 Frauen inoffiziell mit. Erst 1996 wurde Bobbi Gibb als weibliche Gewinnerin für 1966, 1967 und 1968 anerkannt und geehrt. Switzer, die Marathonaktivistin, gewann 1974 den New-York-Marathon und lief auch in diesem Jahr, ihrem 70. Geburtstag, wieder beim Marathon mit.

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